Isle of Arran Sehenswürdigkeiten & Tipps

Isle of Arran: Sehenswürdigkeiten & Tipps für das Miniatur-Schottland

eingetragen in: Allgemein, Europa, Schottland 1

Wo zerklüftete Berge auf sanfte Hügel, gurgelnde Bäche auf peitschende Wellen und heiß umkämpfte Schlösser auf Steinkreise aus der Jungsteinzeit treffen, dort befindet sich die schottische Insel Isle of Arran, auch “Miniatur-Schottland” genannt. 

Diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr: Auf nur 32 km Länge und 16 km Breite findet sich hier – 60 km südöstlich von Glasgow – alles, was Schottland ausmacht. Bei unserem Aufenthalt im Oktober 2017 genossen wir einen unerwarteten Sonnentag, lauschten dem Prasseln des Regens in der Wärme unserer gemütlichen Jurte, schwelgten im kulinarischen 7. Himmel und sogen die wunderbare Natur in uns auf. 

Isle of Arran
Im Süden der Insel gibt es grüne Weiden und sanfte Hügel

Das Geheimnis, wie ganz Schottland auf eine derart kleine Insel passen soll, liegt in deren Zweiteilung durch eine Hochland-Verwerfung, den Highland Boundary Fault. Diese fungiert als geologische Grenze, sodass der Norden Arrans geologisch zu den Highlands mit schroffem Gebirge und Mooren und der Süden zu den Lowlands mit üppigem Grasland und sanften Hügeln zählt. Durch die begehrte und heiß umkämpfte Lage der Insel im Firth of Clyde finden sich noch heute Spuren der Besiedelung, die teilweise bis auf die Jungsteinzeit zurückgehen. Hierdurch wird die Insel auch geologische und archäologische Schatzkiste bezeichnet.

Geschichte der Isle of Arran

Die Geschichte Arrans reicht zurück bis in die Zeiten der Jäger und Sammler, die vor über 7.000 Jahren mit Baumstämmen oder korbähnlichen Konstrukten auf der Insel ankamen. In der Steinzeit fand der Übergang zur Landwirtschaft statt und es entwickelte sich eine Kultur, von der Steingräber und Steinkreise zeugen. Im Machrie Moor wurden 6 solcher Steinkreise gezählt, vom größten verbleiben lediglich 3 Steine. Etwa ab dem 6. Jahrhundert zählte die Isle of Arran zum Kleinkönigreich Dalriada der keltischen Skoten. 

Diese wurden abgelöst durch die Wikinger, welche an der Stelle des heutigen Brodick Castle eine erste Befestigung erbauten, von der aus sie den Seezugang zur schottischen Westküste kontrollierten. Von ihrer Herrschaft zeugen auch heute noch ein Wikingergrab und die Namen mancher Orte wie Brodick (nordisch “Breidavik” für breite Bucht) oder Sannox (nordisch “Sandvik” für Sandbucht).Ruine auf der Isle of Arran

Nachdem die Wikinger nach der verlorenen Schlacht von Largs 1263 abtreten mussten, wurde die Insel in das Königreich Schottland eingegliedert. Auch in dieser Zeit spiele Arran eine wichtige Rolle, denn die Insel (genauer gesagt die King’s Cave) diente 1306 dem frisch gekrönten schottischen König Robert the Bruce als Unterschlupf auf seiner Flucht und als Ausgangspunkt für einen ersten wichtigen Angriff.

Im Mittelalter wiederum war die Insel verwickelt in die Machtkämpfe der verschiedenen Clans. Ab 1707 diente Arran als Versuchskaninchen für die neuen Theorien der Ideologisten der Industriellen Revolution, welche letztendlich zu den verhängnisvollen “Highland Clearances” (Räumung des Hochlandes zur flächendeckenden Einführung der Schafzucht) führte. Diese, sowie die Great Irish Potato Famine (große Hungersnot) von 1845 führten zu einer massiven Abwanderung der Inselbewohner nach Nordamerika, was letztendlich auch das Ende der gälischen Sprache und Lebensweise auf der Insel bedeutete.

Isle of Arran

Wandern auf der Isle of Arran

Wanderung Doon Fort & King’s Cave (circa 6,5 km)

Auf historische Spuren begibt man sich auf der landschaftlich reizvollen Wanderung von Blackwaterfoot entlang der Westküste der Isle of Arran zur King’s Cave. Am goldenen Strand von Blackwaterfoot lässt es sich nicht nur wunderbar nach dem Rauschen des Meeres lauschen, sondern man kann auch hervorragend Seevögel beobachten und den einen oder anderen interessanten Muschelfund machen. Rechts vom Strand befindet sich der Golfplatz aus dem Jahr 1897, welcher ein ungewöhnlicher 12-Loch-Platz ist. Bereits von Weitem sichtbar ist Drumadoon Point, eine 30 m hohe, säulenförmige Felswand. Dieser war der beeindruckende Standort des Doon Fort, einer Festung aus der Eisenzeit von deren Existenz heutzutage lediglich die Reste einer ehemals 3 m dicken und 410 m langen Mauer zeugen. Weiter geht die Route immer entlang des kieseligen Strandes bis zur King’s Cave. Unterwegs bieten sich einem wunderschöne Ausblicke auf die Bucht, das Meer und mit etwas Glück sogar Kormorane. Die tief in den Fels hineinragende King’s Cave liegt 8 Meter über dem Meeresspiegel und wurde vor circa 6000 Jahren geformt. Sie diente dem schottischen König Robert the Bruce als Versteck nachdem er seinen Rivalen John Comyn getötet hatte. Da die Höhle bereits frühzeitig bewohnt wurde, kann man in ihr keltische und christliche Symbole wiederfinden (Taschenlampe oder Handylicht notwendig). Zurück geht’s über den gleichen Weg.

Tipps für die Wanderung zum Doon Fort & der King’s Cave:

Isle of Arran - Doon Fort
Der beeindruckende Drumadoon Point auf dem einst das Doon Fort stand. Sieht Du den kleinen roten Punkt? Das bin ich.
Die King's Cave auf der Isle of Arran
Die King’s Cave auf der Isle of Arran

Wanderung Glenashdale Falls & Giant’s Graves (4,75 km)

Eine abwechslungsreicher Rundwanderweg führt an den höchsten Wasserfällen Arrans vorbei zu den prähistorischen Giant’s Graves. Die Wanderung beginnt in Whiting Bay, von wo aus der Weg immer bergauf durch ein Waldgebiet mit verwunschenen, mit Moos überzogenen Bäumen und Farnen führt. Immer dem Tosen des fallenden Wassers folgend, gelangt man zu den in zwei Stufen über 45 m herabfallenden Glenashdale Wasserfällen, denen man über eine Aussichtsplattform besonders nah kommen kann. Anschließend folgt man dem Schild mit der Aufschrift “Giant’s Graves”, welcher einen über einen Forstweg zu den beiden Grabmälern aus der Jungsteinzeit führt. Das besondere daran: Sie enthielten mehrere Kammern, in denen man bei deren Entdeckung 1902 verbrannte Knochen, Keramik, Pfeilspitzen und Messer fand. Der Name der Gräber geht auf den Aberglauben zurück, dass Riesen die Steinzirkel auf Arran angelegt haben und in Gräben wie den Giant’s Graves ihre Opfer begruben. Ursprünglich befanden sich die Gräber in einem dichten Wald. Durch dessen Rodung in den letzten Jahren bietet sich nun stattdessen ein toller Panoramablick über die Whiting Bay und die Holy Island. Von den Giant’s Graves aus führt der Weg abwärts bis zum Ausgangspunkt. 

Tipp für die Wanderung zu den Glenashdale Falls:

  • Die detaillierte Wanderung zu den Glenashdale Falls findest Du auf dieser Webseite.
  • Anschließend an die Wanderung empfehle ich einen Besuch des Coffee Pots in Whiting Bay. Die hausgemachten Kuchen sind wirklich lecker! 

Isle of Arran - Glenashdale Falls Wanderung

Isle of Arran - Glenashdale Falls Wanderung

Isle of Arran - Glenashdale Falls Wanderung
Die Giant’s Graves

Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Arran

Brodick Castle

In strategischer Lage am Fuße des 874 m hohen Goatfells und mit Ausblick über den Firth of Clyde und die Brodick Bay liegt das Brodick Castle. Ursprünglich als mittelalterliche Wikingerfestung um circa 1263 erbaut und zwischenzeitlich als Stützpunkt des schottischen Königs auf der Insel genutzt, wandelte es sich im Laufe der Zeit zum viktorianischen Jagdschloss. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts war das Schloss der Stammsitz der Herzöge von Hamilton, heute gehört es dem National Trust for Scotland. Sowohl das Schloss als auch dessen Park und Gärten mit stehen seit 1971 unter Denkmalschutz und zählen zu den bedeutendsten Objekten des National Trust. Das Innere des Schlosses lockt mit einer interaktiven Ausstellung, historischen Artefakten und Geschichten über die ehemaligen Schlossbewohner. Im weitläufigen Garten warten der Silver Garden Trail und der Plant Hunters’ Walk auf große und kleine Entdecker und die Isle be Wild adventure play area lädt zum Toben ein. Von den ehemals 4 Sommerhäusern ist lediglich eines bis heute erhalten: Das Bavarian Summerhouse. Dieses ließ der 11. Duke of Hamilton im Jahre 1845 für seine bayerische Frau Prinzessin Marie von Baden erbauen und soll ein Tribut an ihre Heimat darstellen. Das Tannenzapfen-Mosaik an der Decke ist original erhalten ist. Nach einem Besuch kann man sich im dazugehörigen Café stärken.

Tipps für das Brodick Castle:

  • Das Brodick Castle ist von April bis Dezember täglich von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 13,50 £ für Erwachsene und 35,00 £ für Familien.
  • Der umliegende Country Park mit markierten Wanderwegen (wie beispielsweise diese) ist ganzjährig ab 9:30 Uhr geöffnet

Isle of Arran - Brodick Castle

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Brodick Castle

Lochranza Castle

Am nördlichen Ende der Isle of Arran liegt das im 13. Jahrhundert erbaute Lochranza Castle auf einer Landzunge im gleichnamigen Örtchen Lochranza. In seiner langen Geschichte sah das Schloss, welches ursprünglich als traditionelles “Hall House” erbaut wurde, wechselnde Besitzer, unter anderem diente es – ebenso wie das Brodick Castle – als Stützpunkt des schottischen Königs. Im 16. Jahrhundert ließ die damalige Besitzerfamilie Montgomerie es zu einem “Tower House” umbauen, bevor es im 18. Jahrhundert an die Herzöge von Hamilton (ebenfalls die Besitzer des Brodick Castle) ging. Weniger als 100 Jahre später wurde das Lochranza Castle schon verlassen und dem Verfall preisgegeben. Heute ist lediglich die Ruine des ehemaligen Schlosses vorhanden, welche seit 1994 unter Denkmalschutz steht. Einige Tafeln erläutern die ehemalige Aufteilung der Räume. Das Schloss ist gratis zu besichtigen.  Fun Fact: Lochranza Castle diente als Vorbild für die Burgruine im Comic „Tim und Struppi – Die schwarze Insel“. 

Lochranza Castle

Arran Distillery

Einst war die Isle of Arran war berühmt für ihren Whisky und zählte über 50 aktive Distillerien. Hohe Steuern, logistische Probleme und limitierter Zugang zu Holz und Gerste führten dazu, dass die Produktion aufs Festland verlegt wurde und die letzte Distillerie, die “Lagg Distillery”, 1837 ihre Türen schloss. Dies änderte sich im Jahr 1995, als Harold Currie die Whisky Produktion zurück auf die Insel brachte und in Lochranza, wo das kristallklare Wasser des Loch na Davie zutage tritt, die Arran Distillery eröffnete. Aber nicht nur die Qualität des Wassers, sondern auch das Klima auf der Insel bieten die perfekten Bedingungen zur Reifung. Das Erfolgsrezept der Arran Distillery ist so einfach wie gut: Einen Scotch Whisky von höchster Qualität zu erschaffen, der dem guten Namen der Isle of Arran gerecht wird. Bei einer Führung durch die Arran Distillery lernen wir nicht nur hautnah allerhand über die Produktion sondern dürfen auch 2 Whiskys verkosten. Neben einer Reihe erlesener Whiskys produziert die Arran Distillery auch einen wirklich leckeren Creme Likör namens “Arran Gold”. Anschließend lohnt ein Besuch des “Casks’ Café, in dem Lokales und Saisonales serviert wird. Wem der Whisky in flüssiger Form nicht genügt, kann dort einen “Arran Gold Cake” probieren. 

Tipps für die Isle of Arran Distillery:

  • Die Isle of Arran Distillery befindet sich in Lochranza und ist täglich von 10 bis 16:00 Uhr (Winter) bzw. 17:15 Uhr (Sommer) geöffnet. Eine Übersicht der verschiedenen Touren findest Du auf dieser Webseite
  • Das Casks’ Cafe ist täglich von 10:00 bis 15:45 Uhr (Winter, letzte Bestellung für Lunch um 15:00 Uhr) bzw. 16:30 Uhr (Sommer, letzte Bestellung für Lunch um 16:00 Uhr) geöffnet.

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Isle of Arran Distillery

Twelve Apostels

Im kleine Örtchen Catacol steht ein besonderes Gebäude: Die “12 Apostel”, ein 12 Cottages umfassendes Reihenhaus. Um 1865 erbaut, sollten sie als Unterkunft für die Bauern aus der Umgebung dienen. Diese mussten ihre Häuser verlassen, weil das Innere der Insel abgesondert wurde für Wild, welches vom Landadel gejagt wurde. Der Gedanke war, dass diese Bauern zu Fischern werden würden, weswegen jedem der 12 Cottages ein anders geformtes Fenster im ersten Stock verliehen wurde. Auf diese Weise sollten die Frauen ihren Ehemännern Signale schicken konnten, indem sie eine Kerze ans Fenster stellten. Tatsächlich zogen viele der Bauern in einen anderen Teil der Insel um gegen die Räumung zu protestieren, weswegen die Häuser 2 Jahre leer standen und daher auch als “hungry row” (hungrige Reihe) bekannt wurden. Heute dienen viele der Cottages als Ferienhäuser.   

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Twelve Apostels
Jedes der 12 Cottages der Twelve Apostel hat ein anderes Fenster im ersten Stock

Kildonan Beach und Castle

Dieser Sandstrand im Dorf Kildonan ist nicht nur einer der schönsten auf der Insel mit toller Aussicht über das Wasser bis hin zum Pladda Leuchtturm sondern auch der perfekte Ort um Robben zu beobachten. Diese sonnen sich mit Vorliebe auf den Steinen. Durch einen Pfad mit dem Strand verbunden ist die Ruine des Kildonan Castle. Dieses Schloss wurde im 13. Jahrhundert von den Lords of the Isles und diente der Abwehr von Feinden, die über den Firth angriffen. Genauso wie Brodick Castle und Lochranza Castle wurde das Schloss von den Königen von Schottland als Jagdschloss genutzt, solange die Insel der Krone gehörte. 

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Kildonan Beach
Kildonan mit der Ruine des Kildonan Castles (neben dem weißen Haus) und Blick auf das Pladda Lighthouse

String Road

Auf der Isle of Arran gibt es nicht sonderlich viele Straßen. Im Grunde genommen nur eine “drumrum” an der Küste und eine in der Mitte hindurch. Letztere wird auch die “String Road” genannt, wurde 1817 vom berühmten Baumeister Thomas Telford gebaut und führt von Brodick im Westen nach Blackwaterfoot. Auf der 17 km langen Panoramaroute wechseln sich Heide, Moor, Berge und Meerblicke ab und die Chancen auf Adler- und Bussard-Sichtungen stehen gut. 

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - String Road

Glamping auf der Isle of Arran

Eine Übernachtungsmöglichkeit, die der besonderen Stimmung der Isle of Arran gerecht wird ist “Runach Arainn” in Kilmory, im Süden der Insel. Umgeben von viel Grün begrüßen insgesamt 3 Glamping-Jurten die Gäste auf dem Gelände des historischen Pfarrhauses. Nebenan liegt die Kirche aus 1880 mit windschiefen Grabsteinen. Ansonsten findet man hier außer ein paar Schafen, Kühen, Gänsen und Hühner vor allem eines: viel Ruhe und Abgeschiedenheit. Mit den Glamping-Unterkünften haben sich das Besitzerehepaar Pippa und Andy, selbst ehemalige Arran-Urlauber, die heute das ehemalige Pfarrhaus bewohnen, den Traum von einem Leben auf der Insel erfüllt. Der Name der Anlage, Runach Arainn, was auf gälisch soviel bedeutet wie geheimes oder geliebtes Arran, ist dann auch ihre Liebeserklärung an die Insel. 

Isle of Arran Glamping - Runach Arainn
Auf dem ehemaligen Pfarracker stehen insgesamt 3 Glamping-Jurten
Isle of Arran Glamping - Runach Arainn
Die Kirche unweit der Unterkunft

Ausgestattet mit Tisch, Stühlen, Schlafmöglichkeiten für 4 bzw. 6 Personen, einem Kaminofen mit Herdplatte, Küchenutensilien, Solarlicht und sogar Büchern schaffen die Jurten die perfekten Rahmenbedingungen für einen unvergesslichen und naturnahen Aufenthalt. Jede der Jurten verfügt über ein eigenes geheiztes Badezimmer im wenige Schritte entfernten Toilettenblock mit Kompost-Toilette und Dusche. Bei trockenem Wetter kann man den Abend am Lagerfeuer vor der Jurte ausklingen lassen. Aber auch bei nassem Wetter, wie wir es hatten, ist es im Inneren der Jurte, mit dem Prasseln des Regens auf dem Dach und dem Knistern des Feuers im Kaminofen urgemütlich.

Tipps fürs Glamping auf der Isle of Arran:

  • Das Runach Arainn befindet sich in Kilmory im Süden der Insel, circa 35 Autominuten von der Fähre in Brodick entfernt. 
  • Die Glamping-Unterkünfte sind nicht nur urgemütlich sondern auch ideal, um Kosten zu sparen, da sie die Möglichkeit bieten, selbst zu kochen. Ein Kühlschrank befindet sich im Abwaschraum im Toilettenblock. Und wer liebt nicht ein wenig Abenteuerfeeling beim Kochen auf einem holzbefeuerten Herd oder Lagerfeuer?
Isle of Arran Glamping - Runach Arainn
So gemütlich sieht es im Inneren der Jurte aus
Isle of Arran Glamping - Runach Arainn
Das ehemalige Pfarrhaus wird heute von den Besitzern der Glamping-Unterkünfte bewohnt.

Essen auf der Isle of Arran

Auf der Isle of Arran kann man vielerorts gut essen. Im kulinarischen Himmel schwebten wir bei einem Dinner im “Black Grouse” in Blackwaterfoot, welches inzwischen leider geschlossen hat. Aber auch diese Cafès und Restaurants kann ich empfehlen:

Casks’ Café in Lochranza

Das Casks’ Cafe in Lochranza ist das zur Isle of Arran Distillery gehörende Café, welches lokale und saisonale Speisen – von Lunch bis Kuchen – und natürlich auch Whisky serviert. Sehr empfehlenswert, auch ohne Besuch der Whisky Distillerie. Dieses ist täglich von 10:00 bis 15:45 Uhr (Winter, letzte Bestellung für Lunch um 15:00 Uhr) bzw. 16:30 Uhr (Sommer, letzte Bestellung für Lunch um 16:00 Uhr) geöffnet.

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Isle of Arran Distillery

The Coffee Pot in Whiting Bay

The Coffee Pot im Örtchen Whiting Bay ist ein Tearoom mit Meerblick. Neben Lunches werden hier auch leckere, selbstgemachte Kuchen serviert. 

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - The Coffee Pot

Little Rock Café in Brodick

Das Little Rock Café in Brodick liegt an der Marina von Brodick mit Blick auf den Goatfell und das Brodick Castle und bietet von einem Ganztages-Frühstück über Kuchen bis hin zum Lunch alles. Zudem gibt es eine saisonale Specials. Mich haben die verschiedenen heißen Schokoladen besonders begeistert. Das Café ist täglich von 09:00 – 17:00 Uhr (Ausnahme: Sonntags ab 10:00 Uhr) geöffnet. 

Crofters’ Music Bar & Bistro in Brodick

Hier vereinen sich gemütliche Atmosphäre, Pub Food und Live Musik von einheimischen und internationalen Künstler auf einzigartige Art und Weise. Wer abends dort essen möchte, reserviert am besten vorab. Das Crofters’ ist täglich ab 11:00 Uhr bis spät abends geöffnet. 

Isle of Arran Sehenswürdigkeiten - Crofters

Vegetarisch/ vegan essen auf der Isle of Arran

Wer sich für vegetarische und vegane Essensoptionen auf der Isle of Arran interessiert, wird in diesem Beitrag fündig.

 

Allgemeine Info

ANREISE | Flug und Mietwagen: Flug nach Glasgow oder Edinburgh, von dort aus 40 min ab Glasgow oder 1,5 h mit dem Mietwagen ab Edinburgh nach Ardrossan, wo die Fähre auf die Isle of Arran ablegt. Die Überfahrt dauert circa 1 Stunde.  

Flug und Zug: Flug nach Glasgow oder Edinburgh, von dort aus 1h ab Glasgow oder 2h 15 min mit dem Zug ab Edinburgh nach Ardrossan, wo die Fähre auf die Isle of Arran ablegt. Die Überfahrt dauert circa 1 Stunde. Auf der Insel verkehrt in regelmäßigen Abständen ein Bus.  

NACHHALTIGER ANREISEN | Fähre und Auto bzw. Zug: Mit der Auto- und Passagierfähre von Amsterdam über Nacht nach Newcastle, von dort aus in 3h 15 min mit dem Auto oder alternativ in 4h 54 min mit dem Zug nach Ardrossan, von wo die Fähre auf die Isle of Arran ablegt. Die Überfahrt dauert circa 1 Stunde. Auf der Insel verkehrt in regelmäßigen Abständen ein Bus.

MIETWAGEN | Wir haben unser Auto über den Mietwagen-Preisvergleich von Billiger Mietwagen* gebucht. Durch Auswahl des Filters “Station im Terminal” gehst Du sicher, einen Abholschalter direkt im Flughafenterminal vorzufinden. 

EINREISEBESTIMMUNGEN | Deutsche Staatsbürger können sowohl mit Personalausweis als auch mit Reisepass einreisen. Für Kinder unter 12 Jahren ist ein Kinderreisepass notwendig. 

WÄHRUNG | Die Währung auf der Isle of Arran ist das Britische Pfund (GBP). 1 Pfund entspricht etwa 1,16 € (Stand: Oktober 2019).

SPRACHE | Die Amtssprache ist englisch.

KLIMA | Die Isle of Arran hat ein vom Golfstrom begünstigtes mildes Klima. Die Sommer sind kühl und windig mit durchschnittlichen Temperaturen von 10 bis 16 Grad. Die Winter sind kalt, nass und extrem windig mit Temperaturen zwischen 1 und 7 Grad.

BESTE REISEZEIT | Die beste Reisezeit für die Isle of Arran ist – temperaturenmäßig – sicherlich die warme Jahreszeit von Anfang Juli bis Ende August. Wer wie wir nichts gegen ein wenig Regen hat, für den ist die Nebensaison ebenfalls sehr reizvoll. Meiner Meinung nach versprüht Schottland sowieso erst dann seine volle Magie.

 

Buchtipp für alle Wanderfreunde

Die wunderbare Natur auf der Isle of Arran lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Vorschläge für 40 tolle Wanderungen auf den beiden Insel findest Du in Arran: 40 Favourite Walks*.

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Was meinst Du? Konnte ich Dir die Isle of Arran schmackhaft machen? Warst Du schon einmal dort und hast andere Highlights entdeckt? Erzähl es mir in den Kommentaren!

Noch mehr Schottland-Inspiration:

Folge Kerstin:
Kerstin hat schon früh gemerkt, dass es sich lohnt, über den "Tellerrand" hinaus zu blicken und ihr Herz inzwischen an viele Orte verloren. Auf paradise-found.de schreibt sie von ihren Reiseerlebnissen, (versteckten) Lieblingsorten und gibt wertvolle Reisetipps.

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